Eine speziell für die Rettung gebaute Lawinenschaufel übernimmt nach LVS-Suche und Sondierung die Grabarbeit. Sie gehört ins Rucksackinnere oder sicher außen befestigt, dort, wo sie jederzeit erreichbar bleibt.
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Einsatz am Elbrus
Bei Touren abseits gesicherter Pisten legt die Bergführung fest, wer die Rettungsausrüstung trägt und wie die Gruppe übt. Eine Schaufel lässt sich auch zur Schneebeurteilung oder für Lagerarbeiten nutzen, doch ihre Rettungsfunktion verlangt schnellen Zusammenbau und sicheren Umgang mit Handschuhen.
Auswahl und Einsatz
Klären Sie vor der Reservierung das vollständige Rettungsset und den Ablauf der Gruppe. Prüfen Sie, ob die Schaufel in den gewählten Rucksack passt oder sich sicher außen befestigen lässt. Üben Sie den Zusammenbau und die Grabtechnik gemeinsam mit der übrigen Ausrüstung des Teams.
Kontrolle bei der Abholung
Setzen Sie Blatt und Schaft zusammen und prüfen Sie jeden Verriegelungspunkt. Kontrollieren Sie Griff, Schaft, Blatt und Kanten auf Beschädigungen. Verstauen Sie die Schaufel griffbereit statt unter dem übrigen Gepäck.
Häufiger Fehler
Eine Schaufel ohne sendendes LVS-Gerät, Sonde, geübte Partner und einen Plan ergibt kein vollständiges Lawinen-Rettungssystem. Die Ausrüstung verhindert weder eine Lawine, noch ersetzt sie Lagebeurteilung, Geländewahl, Abstände und die Entscheidung, einen Hang zu meiden.
Warum eine Lawinenschaufel statt einer gewöhnlichen Lagerschaufel verwenden?
Eine Rettungsschaufel ist so gebaut, dass sie sich mit dem Rettungsset verstauen und schnell einsatzbereit machen lässt. Die Bergführung sollte das benötigte Modell bestätigen und sicherstellen, dass die Gruppe damit übt.