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Rock’N’Rent

AUSRÜSTUNGSAUSGABE

Was Sie bei der Ausgabe im Verleih prüfen sollten

Die Ausrüstungsausgabe bei Rock’N’Rent ist keine bloße Formalität und keine Übergabe verschlossener Taschen. Bevor Sie den Verleih verlassen, vergleichen Sie die ausgegebene Liste mit Ihrer Reservierung, prüfen Sie die Passform von Stiefeln und Bekleidung, testen Sie das Zusammenspiel der technischen Teile und lassen Sie Zustand sowie Vollständigkeit jedes Sets dokumentieren. Ein fehlender Riemen oder eine falsche Größe lässt sich in Terskol deutlich leichter klären als nach der Abreise.

Anfrage vor der Anreise vorbereiten

Speichern Sie die Liste aus dem Elbrus-Mietrechner und gleichen Sie sie mit der aktuellen Checkliste der Veranstalter ab. Tragen Sie zu jeder Position Menge, Größe, Mietzeitraum und die zugeordnete Person ein. Trennen Sie dabei persönliche Ausrüstung, gemeinsam genutzte Gruppenteile und alles, was die Veranstalter selbst bereitstellen.

Eine Katalogseite reserviert weder ein bestimmtes Modell noch eine bestimmte Größe. Die Verfügbarkeit bestätigt das Verleihteam erst, nachdem Ihre Anfrage eingegangen ist. Wird ein Artikel ersetzt, prüfen Sie Preis, Passform und Kompatibilität erneut — ein Austausch ist mehr als eine andere Bezeichnung auf demselben Etikett.

Bezeichnungen, Termine und Set-Bestandteile abgleichen

Legen Sie die ausgegebene Ausrüstung neben Ihre Anfrage und vergleichen Sie Bezeichnung, Menge, Größe und Mietdatum Zeile für Zeile. Fragen Sie bei Zelt, Kocher, Funkgerät, Seil und anderen mehrteiligen Sets ausdrücklich nach dem Lieferumfang und zählen Sie jedes einzelne Teil nach. Verlassen Sie den Verleih nicht mit einem unklar definierten „Set“, wenn der genaue Inhalt für Sie eine Rolle spielt.

  • Vorhandene Gebrauchsspuren oder Schäden im Ausgabeprotokoll vermerken lassen;
  • Preis, Zahlungsweise, Rückgabezeit und Verlängerungsverfahren bestätigen;
  • Den für spätere Änderungen zuständigen Ansprechpartner im Verleih notieren;
  • Sicherstellen, dass die endgültigen Unterlagen die tatsächlich ausgegebene Ausrüstung nennen und nicht den ursprünglichen Anfrageentwurf.

Beide Stiefel mit den vorgesehenen Socken anprobieren

Die aufgedruckte Größe ist nur ein Ausgangspunkt. Ziehen Sie die für das Programm vorgesehenen Socken an, schließen Sie beide Stiefel vollständig und gehen Sie damit ein Stück. Achten Sie auf Fersenhalt, Platz für die Zehen und Druckstellen an Seiten und Spann. Simulieren Sie Auf- und Abstieg auf einer sicheren Fläche: Die Zehen dürfen vorne nicht anstoßen, und die Ferse darf nicht deutlich rutschen.

Anhaltende Schmerzen, Taubheitsgefühl oder spürbares Rutschen sind ein Grund, ein anderes Modell zu probieren — nicht ein Versprechen, dass sich der Stiefel am Berg schon einlaufen wird. Ziehen Sie dafür die ausführliche Anleitung zur Anprobe von Höhenbergstiefeln heran.

Steigeisen an den tatsächlich ausgegebenen Stiefeln montieren

Steigeisen werden an beiden konkreten Stiefeln geprüft, nicht neben dem Karton. Kontrollieren Sie Rahmenlänge und -form, das Befestigungssystem, den Sitz vorne und hinten, Riemen, Schnallen und die Antistollplatten. Nach der Einstellung darf es keine unerwünschte Bewegung, keine Verformung des Rahmens und kein versehentliches Lösen mehr geben.

Wiederholen Sie die freigegebene Befestigungsreihenfolge selbst und mit Handschuhen. Ein ähnliches Stiefelmodell oder dieselbe aufgedruckte Größe garantiert keine identische Passform. Nutzen Sie dafür den gesonderten Kompatibilitätscheck für Stiefel und Steigeisen.

Bekleidung als zusammenhängendes System testen

Ziehen Sie Funktionswäsche, Fleece, Isolationsschicht und Hardshelljacke in den für das Programm vorgesehenen Kombinationen an. Heben Sie die Arme, gehen Sie in die Hocke, schließen Sie Reißverschlüsse und Bündchen und stellen Sie die Kapuze ein. Keine Schicht darf die Bewegung einschränken oder mit dem Klettergurt beziehungsweise dem Hüftgurt des Rucksacks kollidieren.

Prüfen Sie Stoff, Nähte, Reißverschlüsse, Klettverschlüsse, Druckknöpfe und Zugbänder. Eine Daunenjacke oder gefütterte Hose muss über die Arbeitsschichten passen, ohne die Bewegung einzuschränken oder Verschlüsse zu blockieren. Testen Sie Handschuhe und Fäustlinge zusammen mit den Jackenbündchen sowie Brillen zusammen mit Mütze, Kapuze und Helm.

Helm und Klettergurt gemeinsam anpassen

Passen Sie den Helm mit der Kopfbedeckung an, die Sie tatsächlich tragen werden. Er muss stabil sitzen, das Sichtfeld erhalten und mit Sonnenbrille oder Skibrille zusammenpassen. Ziehen Sie den Klettergurt über die richtige Bekleidung und lassen Sie eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter den Verstellbereich, die Schnallenführung und den sichtbaren Zustand der tragenden Nähte kontrollieren.

Prüfen Sie Eispickel und die zugelassenen Verbindungselemente auf sichtbare Schäden und Vollständigkeit. Länge des Eispickels, Zusammenstellung des technischen Sets und dessen Einsatz bestimmt die Bergführung. Das Mieten eines technischen Geräts vermittelt nicht die Fertigkeit, es richtig einzusetzen.

Rucksack mit realistischer Last einstellen

Ein leerer Rucksack kann bequem wirken, obwohl die beladene Passform nicht stimmt. Packen Sie eine realistische Last ein, stellen Sie anschließend, soweit vorhanden, die Rückenlänge, den Hüftgurt, die Schultergurte und die Kompressionsriemen ein. Gehen Sie damit und steigen Sie eine Stufe hoch. Achten Sie darauf, dass der Rucksack nicht mit Helm, Bekleidung oder Klettergurt kollidiert.

Prüfen Sie Gewebe, Nähte, Reißverschlüsse, Schnallen und Befestigungspunkte. Klären Sie, ob eine Regenhülle oder eine innenliegende wasserdichte Auskleidung enthalten ist. Das erforderliche Volumen ergibt sich, nachdem persönliche und gemeinsame Lasten aufgeteilt wurden, nicht aus einer einzigen pauschalen Zahl.

Schlaf- und Camping-Sets öffnen und nachzählen

Packen Sie den Schlafsack aus und prüfen Sie Reißverschluss, Innenfutter, Zugbänder und Packsack. Kontrollieren Sie das Ventil der Isomatte und bestätigen Sie, soweit das Verfahren des Verleihs es zulässt, dass die Matte Luft hält. Zählen Sie die Bestandteile von Zelt, Kocher und Kochgeschirr gegen das Ausgabeprotokoll. Wenn Sie sich noch nicht für einen Schlafsack entschieden haben, hilft der Ratgeber zu Schlafsäcken und Camping-Ausrüstung am Elbrus weiter.

Betreiben Sie einen Kocher niemals im Innenraum ohne ausdrückliche Erlaubnis des Personals. Brennstoffart, Anschlusskompatibilität und Transportregeln werden gesondert geklärt. Ein Temperaturhinweis auf dem Schlafsack ersetzt weder die Vorgabe der Veranstalter noch die Kontrolle von Matte, Bekleidung und gesamtem Nachtsystem.

Ski- und Snowboardsystem gemeinsam mit dem Personal prüfen

Begutachten Sie Kanten und Belag von Ski oder Snowboard. Probieren Sie beide Boots an, bedienen Sie jeden Verschluss und lassen Sie die Schnittstelle zwischen Boot und Bindung kontrollieren. Prüfen Sie Stockverschlüsse, Riemen und Teller. Bei Tourensets werden zusätzlich die Felle angepasst und jeder Bindungsmodus bestätigt.

Verändern Sie die Bindungseinstellungen niemals selbst und tauschen Sie eingestellte Boots nicht zwischen Mitgliedern Ihrer Gruppe. Die Bindungen werden vom Verleihpersonal anhand Ihrer Angaben und der tatsächlichen Boots eingestellt. Für die Auswahl des passenden Sets selbst lohnt sich ein Blick in den Ratgeber zur Ski- und Snowboard-Miete am Elbrus.

Elektronik vor der Abreise einschalten

Schalten Sie Stirnlampen, Funkgeräte, GPS-Geräte und LVS-Geräte ein, bevor Sie den Verleih verlassen. Prüfen Sie Bedienelemente, Ladezustand, Stromquelle, Kabel und die im Mietpreis enthaltenen Batterien. Fragen Sie nach, welche Verbrauchsmaterialien oder Ersatzenergie Sie selbst mitbringen müssen.

Ein Funktionstest ist kein Training. Ein geliehenes GPS-Gerät ist eine Rückfalloption, keine Erlaubnis, bei schlechter Sicht ohne ausreichende Navigationskenntnisse weiterzugehen. Lawinenausrüstung erfordert eine Einweisung und einen Gruppencheck nach dem Verfahren des jeweiligen Programms.

Abschlusskontrolle vor der Abreise

  • Jede Position stimmt mit der Anfrage überein, und Ersatzlösungen sind bestätigt;
  • Beide Stiefel wurden anprobiert, und die Steigeisen sind an diesem Paar montiert;
  • Bekleidungsschichten, Helm, Brille und Klettergurt wurden gemeinsam getestet;
  • Der Rucksack ist mit einer realistischen Last eingestellt, und jedes elektronische Gerät wurde eingeschaltet und geprüft;
  • Bestandteile und vorhandener Zustand sind in den Unterlagen festgehalten;
  • Rückgabeort, Rückgabezeit und Verlängerungsverfahren sind bekannt.
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