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SKI · STOCKAUSWAHL

Skistöcke für das Fahren am Elbrus und am Cheget auswählen

Eine unpassende Stocklänge verändert Haltung, Schultern und Armarbeit. Prüfen Sie die Stöcke deshalb in Skischuhen und in einer natürlichen Standposition und sehen Sie sich beide Stöcke vor der Ausgabe als Paar an. Alpine Skistöcke sind nicht dasselbe wie Trekking- oder Skitourenstöcke.

Zuerst die Aktivität festlegen

Alpine Skistöcke sind vor allem für das Fahren an den Liften der Skigebiete gedacht. Sie haben in der Regel eine feste Schaftlänge sowie Griff, Schlaufe, Spitze und Teller. Trekkingstöcke sind meist längenverstellbar und für das Gehen ausgelegt. Beim Skitourengehen hängen die Anforderungen von der Aufstiegstechnik, vom Gelände, von den Bindungen und von persönlichen Vorlieben ab.

Wählen Sie ein Paar nicht nur deshalb, weil es faltbar ist oder stabiler aussieht. Unterscheiden Sie zuerst zwischen Pistenfahren, Wandern und Skitour und nehmen Sie dann das Modell, das für diese Aufgabe vorgesehen ist. Für das Gehen gibt es eigene Trekkingstöcke, und ein Tourensystem wird gesondert zusammengestellt.

Die Länge in Skischuhen prüfen

Ziehen Sie die Skischuhe an und stellen Sie sich locker hin, so wie Sie auch fahren würden. Der Stock steht dabei neben Ihnen, die Hand liegt bequem auf dem Griff. Die Schulter sollte sich nicht heben und der Oberkörper nicht nach unten gezogen werden. Ein annähernd waagerechter Unterarm ist ein brauchbarer Ausgangspunkt, aber keine allgemeingültige Regel.

Körpergröße, Fahrkönnen, Technik, Gelände und die Empfehlung der Skilehrerin oder des Skilehrers beeinflussen die endgültige Wahl. Anfängerinnen und Anfängern hilft eine neutrale, entspannte Haltung meist mehr als das exakte Einhalten einer Vorgabe. Vergleichen Sie zum Schluss die Markierungen und stellen Sie sicher, dass beide Stöcke wirklich gleich lang sind.

Den Griff mit Handschuhen testen

Ein dicker Handschuh verändert den Griff, deshalb reicht die Probe mit bloßer Hand nicht aus. Nehmen Sie die Handschuhe mit, in denen Sie fahren wollen, umfassen Sie den Griff und achten Sie darauf, dass die Finger nicht dauerhaft angespannt bleiben müssen. Der Griff soll natürlich in der Hand liegen und freies Arbeiten mit dem Stock erlauben.

Die Schlaufe muss vollständig und verstellbar sein. Ob und wann Sie sie nutzen, hängt von der Übung und von der Anleitung Ihrer Skilehrerin oder Ihres Skilehrers ab. Üben Sie vorab, die Hand schnell aus der Schlaufe zu lösen und die Stöcke beim Ein- und Aussteigen am Lift ruhig zu halten.

  • Griff liegt mit Handschuhen natürlich in der Hand;
  • Schlaufen sind unbeschädigt und verstellbar;
  • die Hand lässt sich schnell befreien;
  • beide Griffe sitzen fest.

Das ganze Paar vor der Ausgabe ansehen

Sehen Sie an jedem Schaft entlang und prüfen Sie, ob er gerade ist. Vergleichen Sie die Längenmarkierungen und kontrollieren Sie die Übergänge an Griff und Spitze, die Schlaufen und die Teller. Oberflächliche Kratzer sind bei Mietstöcken normal; eine sichtbare Verbiegung, ein Riss oder ein unvollständiges Paar gehören dagegen vor der Abfahrt geklärt.

Stöcke sind keine Schutzausrüstung. Achten Sie in der Schlange und in der Nähe anderer Personen auf die Spitzen. Wenn sich ein Schaft während der Mietzeit verbiegt oder beschädigt wird, benutzen Sie ihn nicht weiter und wenden Sie sich an den Verleih, statt provisorisch zu reparieren.

  • zwei gerade Schäfte in gleicher Länge;
  • zwei fest sitzende Griffe;
  • zwei intakte Schlaufen;
  • zwei Teller;
  • Spitzen ohne gefährliche Verformung.

Anfänger klären den Stockeinsatz im Kurs

In den ersten Übungen kann die Skilehrerin oder der Skilehrer die Ausrüstung vorübergehend vereinfachen und ohne Stöcke unterrichten. Das bedeutet aber nicht, dass Stöcke für die gesamte Mietdauer überflüssig sind. Geben Sie bei der Anfrage Ihr tatsächliches Niveau an und fragen Sie nach, welcher Umfang für die nächsten Lernschritte sinnvoll ist.

Wählen Sie die Länge nicht in Straßenschuhen und mit durchgestreckten Beinen. Skischuhe und die leicht gebeugte Arbeitsposition verändern die Körperhaltung deutlich.

Wann ein komplettes Set die Anprobe erleichtert

Wenn Sie ohne eigene Ausrüstung anreisen, lassen sich Ski, Skischuhe und Stöcke in einer Anprobe gemeinsam auswählen. Die Stocklänge wird weiterhin einzeln geprüft, aber die Mitarbeitenden sehen das ganze Set und Ihre Position in den Schuhen.

Sie können auch nur Ski und Stöcke mieten, wenn Ihre eigenen Schuhe gut passen. Die Schuhe müssen Sie trotzdem mitbringen, damit sie zur Bindungseinstellung vorliegen. Eine per Nachricht genannte Schuhgröße ersetzt die Kontrolle am konkreten Paar nicht.

Typische Fehler vermeiden

Der häufigste Fehler ist, das erstbeste Paar mitzunehmen, ohne Länge und Zustand beider Stöcke zu vergleichen. Ebenso irreführend ist ein Test in Straßenschuhen mit vollständig gestreckten Beinen. Ein verbogener Schaft oder ein fehlender Teller sollte vor dem Weg zur Piste auffallen, nicht erst am Hang.

Ziehen Sie die Schlaufe nicht in jeder Situation automatisch fest ums Handgelenk. Was sinnvoll ist, hängt von der Aktivität und von der Methodik Ihrer Skilehrerin oder Ihres Skilehrers ab. Üben Sie das ruhige Tragen der Stöcke am Lift und halten Sie die Spitzen von anderen Personen weg.

Diese Angaben helfen bei der Vorbereitung

Nennen Sie Körpergröße, Fahrkönnen, Mietzeitraum und ob Sie nur Stöcke, Ski mit Stöcken oder ein komplettes Set brauchen. Für ein Kind geben Sie die Größe des Kindes an, nicht die der buchenden Person. Wenn Sie eigene Ski und Schuhe mitbringen, schreiben Sie ausdrücklich, dass nur ein einzelnes Stockpaar benötigt wird.

Marke, Farbe und Grafik sind weniger wichtig als die passende Länge, die gleiche Bauart beider Stöcke, ein bequemer Griff und ein einwandfreier Zustand. Bei der Abholung im Rock’N’Rent am Hotel Alamat in Terskol machen Sie die letzte Probe in Skischuhen und Handschuhen.

  • Körpergröße der nutzenden Person;
  • tatsächliches Fahrkönnen;
  • Mietzeitraum;
  • benötigter Umfang des Sets.
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